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Fragen und Antworten zur betrieblichen und tariflichen Altersvorsorge - FAQ



I. Teil
- Die Allgemeine Fragen zur betrieblichen Altersversorgung


Warum sollte ich eine betriebliche Altersvorsorge nutzen?

Es ist doch so, heute erzielt ein Arbeitnehmer mit 45 Beitragsjahren ca. 67 % seines letzten Nettoeinkommens als Rente. Den Unterschied zwischen dem letzten Nettoentgelt vor Rentenbeginn und der tatsächlichen Rente nennt man Rentenlücke.

Diese Rentenlücke wird sich bis zum Jahr 2030 deutlich vergrößern: dann erhält der Rentner voraussichtlich nur noch etwa die Hälfte seines letzten Nettoeinkommens. Um diese Rentenlücke zu vermeiden und Armut im Alter vorzubeugen, brauchen Sie eine zusätzliche Altersvorsorge.



Für wen lohnt sich eine betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Grundsätzlich lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge für jeden, d.h. unabhängig davon, wie hoch das Einkommen ist. Auch von der steuer- und sozialabgabenfreien Umwandlung von Entgeltbestandteilen in einen Vorsorgevertrag kann jeder profitieren. Schließlich bedeutet das, dass Sie auf die umgewandelten Gehaltsbestandteile keine Steuern und keine Sozialabgaben zahlen müssen.


Ich habe noch 30 Jahre oder mehr Zeit zu sparen bis ich in Rente gehe. Soll ich trotzdem schon anfangen eine Zusatzrente aufzubauen?

Na klar! Gerade als junger Mensch haben Sie noch viel mehr Möglichkeiten, diese Zeit für Sie arbeiten zu lassen. Denn Sie  können mit kleineren Beiträgen eine höhere Zusatzrente aufbauen da Sie länger Zeit haben zu sparen.


Ich bin schon über 55. Lohnt sich das denn überhaupt noch?

JA, auch dann ist die Teilnahme an der betrieblichen Altersvorsorge sinnvoll, da Sie die Arbeitgeberleistungen und Ihren Entgeltumwandlung (Eigenbeitrag) steuer- und sozialversicherungsfrei in die ApothekenRente einzahlen. „Sehen Sie das ganze nicht mehr als Altersvorsorge sondern als eine Geldanlage mit Steuervorteil an!“



Wo liegen die Vorteile, wenn ich meine Zusatzversorgung über die betriebliche Altersversorgung aufbaue?

Für den Aufbau einer Zusatzversorgung über Ihre/n Arbeitgeber/In erhalten Sie als Arbeitnehmer einerseits die staatliche Förderung (Steuer- und Sozialversicherungsersparnis), und andererseits die tariflichen Zulagen, die Sie bei einer privaten Altersvorsorge in dieser Form nicht bekommen würden.Hinzu kommen dann noch die besonderen Gruppenkonditionen, wo die  Verwaltungskosten deutlich geringer ausfallen.

Wie viel kann ich in die ApothekenRente - betriebliche Altersversorgung einbringen?

Laut Gesetzgeber wird der Betrag eingeschränkt, der steuer- und sozialabgabenfrei von Ihnen als Arbeitnehmer in die betriebliche Altersversorgung eingebracht werden kann. Die Grenze liegt bei 4% der Beitragsbemessungsgrenze zur Gesetzlichen Rentenversicherung (BBG-RV).

Für 2011 bedeutet das, dass Sie einen Jahresbetrag von 2.640 Euro (monatlich 220 Euro) in die betriebliche Altersversorgung einbringen können.


Teil II Fragen zur ApothekenRente - Tarifvertrag


Der Anspruch laut Tarifvertrag beginnt ab 1.1.2012. Kann ich schon vorher mit einer Entgeltumwandlung beginnen?

Ja, Anträge zur ApothekenRente können bereits seit 1.7.2011 gestellt werden. Ein tariflicher Anspruch auf eine Arbeitgeberbeteiligung besteht allerdings erst ab 1.1.2012.       



Mein Vertrag soll ab 1.1.2012 beginnen. Sollte ich bzw. mein Arbeitgeber jetzt schon einen Antrag stellen?

JA, ist sinnvoll.  Ab 2012 müssen alle Versicherer mit einem niedrigeren Rechnungszins (1,75%) kalkulieren. Dies wird zu niedrigeren Garantiewerten führen.  Wenn Sie den Antrag noch rechtzeitig in 2011 stellen, sichern Sie sich für die gesamte Laufzeit Ihres Vertrages den höheren Rechnungszins von 2,25%. Dies gilt auch dann, wenn der Vertrag zum 1.1.2012 beginnen soll.  


Wer bekommt mein Geld?

Der Arbeitgeberverband deutscher Apotheken (ADA) hat in Abstimmung mit ADEXA- Die Apotheken-gewerkschaft einen Gruppen-Rahmenvertrag mit einem Konsortium der Versicherungsgesellschaften:  
R+V, Alte Leipziger und AXA geschlossen.

Der Tarif weist sehr hohe garantierte Rentenwerte aus und vereinigt drei der renditestärksten Versicherungsgesellschaften.


Ich werde übertariflich bezahlt – und nun?

Auch bei übertariflichem Gehalt haben Sie  Anspruch auf den Arbeitgeber-Beitrag und Arbeitgeber-Zuschuss!  


Wie sieht es mit den Ansprüchen aus, wenn meine Arbeitszeit schwankt (Urlaubs- und Krankheitsvertretung)?

Bei unterschiedlichen Arbeitszeiten gilt der Jahresdurchschnitt. Wie in einem solchen Fall in der Praxis verfahren wird , muss im Einzelfall geklärt werden.  


Wenn ich bereits den Höchstbetrag von 220 Euro pro Monat in eine Entgeltumwandlung investiere, was passiert dann mit den Zuschüssen?

Da der Arbeitgeberbeitrag Vorrang hat und der Höchstbetrag von 220 Euro nicht überschritten werden darf, wird Ihre bestehende Entgeltumwandlung entsprechend dem Arbeitgeberbeitrag reduziert.


Könnte mein Arbeitgeber meine Entgeltumwandlung ablehnen?

Nein, das ist nicht möglich. Ihr Arbeitgeber muss jedoch nicht den von Ihnen gewünschten Anbieter und Vertrag akzeptieren.


Teil III Fragen zum Vertrag - Rechte und Pflichten  


Was ist, wenn ich mich in fünf Jahren zum Beispiel als Apotheker/in selbständig mache?


Dann führen Sie Ihren Vertrag entweder privat weiter oder stellen diesen beitragsfrei.  Die erworbenen Ansprüche bleiben in jedem Fall bestehen.  


Kann ich meine laufenden ApothekenRente bei einem Arbeitgeberwechsel ohne zusätzliche Kosten zum neuen Arbeitgeber/ zur neuen Arbeitgeberin mitnehmen?

Ja! Wenn der neue Arbeitgeber ebenfalls die ApothekenRente anbietet, wird er neuer Versicherungsnehmer des Vertrages. Der Vertrag verändert sich dadurch nicht.  

Führt der neue Arbeitgeber die betriebliche Altersversorgung über einen anderen Anbieter/Versicherer, wird der bestehende ApothekenRenten-Vertrag zum neuen Anbieter mitgenommen, bedeutet für Sie das angesparte Kapital wird kostenfrei in einen neuen Vertrag ohne Abschlusskosten übertragen. Hierauf haben Sie einen Rechtsanspruch.


Was passiert, wenn ich aus der Apotheke ausscheide?

Von Beginn an, haben Sie als versicherte Person einen unwiderruflichen Anspruch auf die versicherten Leistungen. Auch bei Ausscheiden bleiben Ihnen die Versorgungsansprüche gemäß der vereinbarten Versorgungszusage erhalten. Sie können den Vertrag dann privat (beitragsfrei oder -pflichtig) weiterführen.


Was passiert, wenn ich arbeitslos werde?

Die Beiträge zur Entgeltumwandlung können sofort reduziert werden oder aber Sie stellen den gesamten Vertrag beitragsfrei bis Sie eine neue Stelle gefunden haben. IIhre Versorgungsansprüche aus der ApothekenRente bleiben Ihnen gemäß Versorgungszusage erhalten. WICHTIG: Ihre unverfallbare Anwartschaften aus der betrieblichen Altersversorgung wird  nicht auf das Arbeitslosengeld II (Hartz IV) angerechnet.


Welche Möglichkeiten bestehen für mich bei langer Krankheit oder Elternzeit?

Der Versicherungsschutz kann in voller Höhe erhalten bleiben, indem Sie die Beiträge aus privaten Mitteln weiterzahlen. Natürlich können Sie aber auch jederzeit die Beitragszahlung für diesen Zeitraum einstellen (bei Verringerung der Leistungen) und den Vertrag danach unter bestimmten Voraussetzungen wieder in Kraft zu setzen.
 
Was passiert, wenn ich mir die Entgeltumwandlung nicht mehr leisten kann oder will?

Wie bereits gesagt, können Sie die Beitragszahlung der Entgeltumwandlung jederzeit einstellen. Die entsprechenden Leistungen verringern sich dadurch entsprechend.


Muss ich bis zum vertraglich vereinbarten Endalter bezahlen oder kann ich die verminderte Leistung früher in Anspruch nehmen?

Sie können die Leistungen abrufen, wenn Sie sich nach Vollendung des 62. Lebensjahres (60. Lebensjahr bei Abschluss in 2011)  im Ruhestand befinden, nachdem Sie altersbedingt oder infolge voller Erwerbsminderung im Sinne der Deutschen Rentenversicherung aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden sind.


Sind die Leistungen aus der Direktversicherung der ApothekenRente beitragspflichtig in der Krankenversicherung der Rentner?

JA, sofern Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert sind und auch JA für freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung Versicherte..

Wie bzw. in welcher Form erhalte ich im Rentenalter das Geld?

Die Grundsätzliche gewünschte Form  ist die Auszahlung einer lebenslangen Rente. Alternativ dazu haben Sie aber auch die Möglichkeit einer Kapitalauszahlung.


Was passiert mit den eingezahlten Beiträgen im Falle meines Todes?

Da ebenfalls eine Hinterbliebenenabsicherung vereinbart ist, können die eingezahlten Beiträge von Ihren Hinterbliebenen in Anspruch genommen werden.  Hinterbliebene sind der Ehegatte sowie der Lebenspartner oder Lebensgefährte, mit dem Sie in eheähnlicher häuslicher Gemeinschaft leben.

Voraussetzung ist, dass der 1. Wohnsitz gemeinsam ist. Darüber hinaus sind auch die kindergeldberechtigten Kinder bezugsberechtigt.

Sollten keine Hinterbliebenen vorhanden sein, wird ein Sterbegeld von max. 8.000 Euro gezahlt.

Erben meine Familienangehörigen meine Rente ?

Ja. Ihre Hinterbliebenen (Ehe- oder Lebenspartner, kindergeldberechtigte Kinder) können nach Ihrem Tod in der vereinbarten Rentengarantiezeit die Rente weiter beziehen (Standard ApothekenRente: zehn Jahre, Verlängerung bei Vertragsabschluss möglich).  


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