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bAV-Lexikon

Beratung-bAV

Altersvorsorge

Es gibt sie in drei Formen (drei "Säulen"-Jetzt Schichten ). Erstens die gesetzliche, zweitens die betriebliche und drittens die individuelle / private Altersvorsorge. Künftig werden die Unterschiede zwischen zweiter und dritter Säule geringer, denn der Arbeitnehmer beteiligt sich durch Entgeltumwandlung stärker an der Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung.


BAV
ist die Abkürzung für “Betriebliche Altersvorsorge”


Betriebliche Altersversorgung

Gesetzlich geregelte Form der Altersvorsorge mit (seit 2002) fünf Durchführungswegen. Das Prinzip ist: Der Arbeitgeber sagt dem Arbeitnehmer eine Altersvorsorge zu, finanziert diese selbst oder durch Entgeltumwandlung. In einem Durchführungsweg (Direktzusage) übernimmt er auch die Auszahlung. In den übrigen Durchführungswegen wird das Kapital außerhalb des Betriebes gesammelt und verwaltet.


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Direktversicherung

Derzeit häufigste Form der betrieblichen Altersversorgung und Entgeltumwandlung. Dabei wird ein Teil des Entgelts nicht an den Arbeitnehmer ausgezahlt, sondern direkt an eine Lebensversicherung zugunsten des Arbeitnehmers. Der Staat fördert diese Form der Vermögensbildung.

Direktzusage

Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Der Arbeitgeber gibt dem Arbeitnehmer (in Zusammenhang mit der Altersvorsorge) eine Zusage, für die er in der Bilanz Rückstellungen bildet. Wenn aber eine Rückdeckung über einen Versicherer erfolgt, kann die Rückstellung u.U. entfallen. Die Zusage selbst bezieht sich auf einen festen Kapitalbetrag oder auf eine monatliche Rente.


Durchführungswege

Fachausdruck für die verschiedenen Arten oder Formen der betrieblichen Altersvorsorge (Direktversicherung, Direktzusage, Unterstützungskasse, Pensionskasse, Pensionsfonds).


Entgeltumwandlung

Ab 2002 kann jeder Arbeitnehmer vom Arbeitgeber verlangen, dass ein Teil seines Entgelts (bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung) für die betriebliche Altersversorgung umgewandelt wird.



Förderung

Der Staat fördert seit 2002 die Beiträge der Arbeitnehmer in private, zertifizierte Altersvorsorgeverträge wahlweise durch Zuschüsse oder Steuerbegünstigung (Sonderausgabenabzug). Bei einzelnen Formen der betrieblichen Altersversorgung (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds) wird die Einzahlung des Arbeitnehmers im Wege der Entgeltumwandlung unter der Voraussetzung der lebenslangen Rente ebenfalls staatlich gefördert.


Jahr 2009

Auch die Einführung der neuen Steuer - Abgeltungssteuer 25% zzgl. Soli + ggf. Kirchensteuer ab 2009 tut der bAV keinen Abbruch. In Gegenteil - eine bAV ist abgeltungssteuer frei.

Lebenslange Rente

Die neue staatliche Förderung genießen nur Kapitalanlageformen, die eine lebenslange Absicherung im Alter garantieren. Klassische Form ist die lebenslange Rente z.B. im Rahmen einer Lebensversicherung. Möglich ist auch ein Kapitalauszahlungsplan, der einen Restbetrag reserviert für eine Rente ab dem 85. Lebensjahr.




Nachgelagerte Besteuerung

Bei bestimmten Formen der Altersvorsorge wird die Einzahlung von der Einkommensteuer befreit. Dafür werden bei der späteren Rente, die aus dieser Quelle fließt, ganz reguläre Steuern fällig. Das kann einen Vorteil bedeuten, weil bei den in der Regel niedrigeren Alterseinkommen die Steuerprogression nicht so stark ist.


Pensionsfonds

Ein seit 2002 geschaffener Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Finanzierung durch Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) oder Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch gegen den Pensionsfonds. Alle Einzahlungen in den Pensionsfonds sind (bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung) bis 2008 sozialbeitragsfrei. Arbeitgebereinzahlung sind auch nach 2009 (bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung) von Sozialbeiträgen befreit. Einzahlungen der Arbeitnehmer werden entweder von der Steuer befreit oder staatlich gefördert.


Pensionskasse

Gehört zu den alten Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung. Finanzierung durch Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) oder Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer hat einen Rechtsanspruch gegen die Pensionskasse. Im Unterschied zum Pensionsfonds sind die Anlagerichtlinien schärfer (niedriger Aktienanteil). Alle Einzahlungen in die Pensionskasse sind (bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung) bis 2008 sozialbeitragsfrei. Arbeitgebereinzahlung sind auch nach 2009 (bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung) von Sozialbeiträgen befreit. Einzahlungen der Arbeitnehmer werden entweder von der Steuer befreit oder staatlich gefördert. .


Portabilität

Portabilität heißt, dass Arbeitnehmer bei Wechsel des Arbeitgebers beim alten Arbeitgeber entstandene Versorgungsansprüche zum neuen Arbeitgeber mitnehmen können. Sie würden dann vom neuen Arbeitgeber übernommen. Portabilität bedarf einer besonderen Vereinbarung zwischen dem alten und dem neuen Arbeitgeber. Für die Betriebliche Altersversorgung wird jetzt gesetzlich vorgeschrieben, dass bei einer Bereitschaft des neuen Arbeitgebers zur Übernahme der Ansprüche der alte Arbeitgeber zur Übertragung unverfallbarer Versorgungsansprüche zum Barwert verpflichtet ist. Die Übertragung ist umso einfacher, je mehr Arbeitgeber sich für den gleichen Versorgungsträger entschieden haben.



Resthaftung

Nach neuer Rechtslage haftet der Arbeitgeber in letzter Konsequenz für die betriebliche Altersversorgungszusage an seine Mitarbeiter. Resthaftung besteht auch dann, wenn eine Direktversicherung abgeschlossen wurde. Die Haftung tritt ein, wenn der Träger der betrieblichen Altersversorgung (z.B. Direktversicherer) die vom Arbeitgeber zugesagte Leistung nicht erbringen kann.


Tarifvorbehalt

Die Entgeltumwandlung von Tarifverdiensten muss in jedem Fall tariflich geregelt sein. Eine Möglichkeit besteht darin, dass im betreffenden Tarifvertrag die Umwandlung des Entgelts in eine betriebliche Altersversorgung (per Öffnungsklausel) zugelassen wird. Die andere Möglichkeit ist ein gesonderter Tarifvertrag, in dem die Entgeltumwandlung ganz allgemein geregelt wird.


Unterstützungskasse

Gehört zu den alten Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung. Finanzierung durch Arbeitnehmer (Entgeltumwandlung) oder Arbeitgeber. Anders als bei Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds besteht kein Anspruch des Arbeitnehmers gegen die Kasse selbst. Die Kasse zahlt lediglich für den Arbeitgeber die Rente aus. Häufig sind die Unterstützungskassen rückgedeckt. Das heisst: Eine Versicherung übernimmt das Risiko von Beitragsausfällen (z.B. bei Konkurs des Arbeitgebers).


Unverfallbarkeit

Zusagen der betrieblichen Altersversorgung bleiben auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses u.U. bestehen. Die künftigen Rentenansprüche (=Anwartschaften) bleiben also dem Arbeitnehmer in der Höhe erhalten, die beim Ausscheiden erreicht wurde. Der Arbeitgeber bleibt in der Pflicht. Zusagen aus einer Entgeltumwandlung sind sofort unverfallbar. Dagegen sind bei Zusagen aus Mitteln des Arbeitgebers gesetzliche Wartezeiten zu beachten.

Zertifizierung

Voraussetzung für die staatliche Förderung von (privaten) Altersvorsorgeverträgen ist, dass sie zertifiziert sind. Um das Zertifikat bei der zentralen Zertifizierungsbehörde zu erwerben, muss u.a. garantiert sein, dass zumindest die eingezahlten Beiträge (unverzinst) ausgezahlt werden. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Auszahlung nicht vor dem 60. Lebensjahr beginnt und lebenslange Rente vereinbart wird. Abtretung und Verpfändung sind nicht zulässig. Geförderte Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung müssen nicht zertifiziert werden.







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